Stadtranderholung für Kids und TeensStadtranderholung für Kids und Teens

ABSAGE der BRK-Stadtranderholung 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

der BRK-Kreisverband Schweinfurt führt - entgegen mancher Veröffentlichungen und Hinweisen - im Jahr 2019 KEINE BRK-Stadtranderholung in Zell durch.

Wir bitten von Bewerbungen und Anmeldungen abzusehen. Eine Neuausrichtung für das Jahr 2020 wird derzeit geprüft.

Wir bitten Sie um Verständnis und hoffen, dass Sie mit Ihren Kindern wunderbare Sommerferien gemeinsam verbringen können. Sollten Sie dennoch einen Betreuungsbedarf haben, so wenden Sie sich bitte an Ihre Kommune.

Ihr
Thomas Lindörfer
BRK-Kreisgeschäftsführer

 

 

Presseerklärung des

Bayerischen Roten Kreuzes, Kreisverband Schweinfurt

zur Causa „BRK-Stadtranderholung in Zell“

 

Der BRK-Kreisverband Schweinfurt nimmt die derzeit laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Schweinfurt mit Entsetzen und Bedauern zur Kenntnis. Einem Betreuer wird vorgeworfen, sexuelle Übergriffe gegenüber drei (voneinander unabhängigen) Teilnehmern unserer BRK-Stadtranderholung in Zell bei sog. Übernachtungsfesten vorgenommen zu haben.

 

Nach in Kenntnissetzung über die o. g. Ermittlungen durch die Kriminalpolizei, leitete das BRK in Schweinfurt umgehend notwendige Schritte ein: sämtliche Teilnehmer- und Kontaktlisten wurden der Polizei zur Beschleunigung der Ermittlungsarbeiten zugestellt, Gespräche wurden mit den Verantwortlichen geführt und die Jugendämter der Stadt und des Landkreises Schweinfurt informiert. Weiterhin wurde der BRK-Bezirksverband Unterfranken, der BRK-Landesverband und das DRK-Generalsekretariat in Berlin in Kenntnis gesetzt. Der BRK-Kreisverband Schweinfurt ist aktiv bemüht, eine lückenlose Aufklärung zu unterstützen. Sexueller Missbrauch von Minderjährigen wird vom BRK auf das Schärfste verurteilt.

 

Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen jahrelang verantwortlichen Betreuer des Kinder- und Jugendfreizeitprogramms „Stadtranderholung“ des Bayerischen Roten Kreuzes in Schweinfurt. Das im Vorfeld und regelmäßig eingeholte erweiterte Führungszeugnis (für alle Betreuungskräfte) enthält keine Eintragungen. Umso mehr ist das BRK über die im Raum stehenden Vorwürfe schockiert und erschüttert. Die Mitarbeit mit dem derzeit Beschuldigten ist bis auf weiteres ausgesetzt.

 

Da die evtl. betroffenen Kinder erst Monate später ihren Eltern von den Übergriffen berichteten, war dem BRK ein früheres Eingreifen nicht möglich. Bis heute sind die Namen der Familien dem BRK-Kreisverband unbekannt. Das BRK sichert den betroffenen Familien volle Unterstützung und Vermittlung notwendiger Beratungen zu. Ein Telefon für mögliche Rückfragen ist eingerichtet: >> 0151 193 890 15 <<