neuer Vorstand gewählt

Veröffentlicht am 05.05.2017
Im Rahmen der konstituierenden Vorstandssitzung wurden weitere Persönlichkeiten in den Vorstand berufen und Aufgaben verteilt. Von links nach rechts: Kreisgeschäftsführer Thomas Lindörfer, Notar Dr. Bernd Weiß, RA Stefan Große, RA Fritz Ritzmann, LR Florian Töpper, Leiter der Jugendarbeit Martin Bätz, Vorsitzender Hartmut Bräuer, Chefarzt Jürgen Weigand, Vorsitzender der Kreis-Wasserwacht Thomas Engel, 1. Stellv. Kreisbereitschaftsleiter Uwe Hand, 2. Stellv. Kreisbereitschaftsleiter Dipl. Ing. (FH) Maximilian Sauter

Die Weichen in Richtung Zukunft gestellt

Vorstandschaft und Kreisbereitschaftsleitung des BRK im Kreisverband Schweinfurt gewählt.

Im Vorfeld der Mitgliederversammlung des gesamten BRK-Kreisverbandes Schweinfurt fand die Mitgliederversammlung der Bereitschaften statt:

 

Schweinfurt (eff)  Einen wahren Wahl-Marathon hatten die Anwesenden zu absolvieren. Zunächst aber ging der bisherige und auch künftige Kreisbereitschaftsleiter, Jürgen Niklaus auf das in vier zurückliegenden Jahren Erreichte ein. Er erwähnte das überarbeitete Formularwesen im Kreisverband. Weiterhin erwähnte er ausgetauschte Fahrzeuge, damit verbunden sei dass die "Arbeit auf sichere Beine gestellt sei" und "gutes Material zur Verfügung" stehe. Auch verschließt Niklaus nicht die Augen vor der Realität, denn auch das Rote Kreuz "kämpft mit der Entwicklung im Ehrenamt". Auch mache sich die Leitung Gedanken angesichts des demographischen Wandels. Er sei aber auch stolz darauf trotzdem viele junge Menschen gewinnen zu können ("Nachwuchs der ungemein wichtig ist"). Ein leistungsstarker Verband sei wichtig, er erwähnte in diesem Zusammenhang eine große Veranstaltung, den Schweinfurter Faschingszug. Seinen Blick richtete er auch auf den vielfältigen Aufgabenbereich (unter anderem Blutspende, Flüchtlingshilfe....). In Punkt auf die Flüchtlingshilfe machte er deutlich: "Diese Hilfe hört nicht auf". Für eminent wichtig hält der Kreisbereitschaftsleiter die Aus-und permanenten Fortbildungen. "Denn" so Niklaus "die Arbeit ändert sich, aber auch die Professionalität". Das Aufgabengebiet wird sich auch weiter verändern ist sich Jürgen Niklaus sicher. Damit das Rote Kreuz in all seiner Vielfalt helfen kann, ist eine Basis wichtig, die "bereit ist zu helfen" zollte er Respekt. "Wir sind dankbar für jede geleistete Minute. Er sagte in Bezug auf die Wahl: "Danke für das Übernehmen von Verantwortung".

 

Folgende Personen wurden anschließend vor der Versammlung mit einer entsprechenden Urkunde in Ihrer Funktion ernannt: Manuela Nave-Ullrich  Leiterin des Arbeitskreises (AK) Notfalldarstellung, Christine Gebhardt-Gollub (stellvertretende AK-Leiterin Notfalldarstellung) Gabi Sigmund (AK Psychosoziale Notfallversorgung). Kai Hemmerlein (stellv. Bereitschaftsleiter Werneck), Marco Wondra (Bereitschaftsleiter Werneck), Lukas Pfister (stellv. Bereitschaftsleiter Werneck), Kevin Titus (Bereitschaftsleiter Schweinfurt); Alexander Eichner (stellv. BL Schweinfurt), Tobias Deichmann (stellv. BL Schwanfeld), Thomas Kossner (BL Schwanfeld), Joachim Kraus (stellv. BL Schonungen), Bernd Nägele (BL Gochsheim), Simon Saar (BL Gerolzhofen), Andreas Rößner (stellv. BL Gerolzhofen), Herbert Barthel (BL Donnersdorf), Fabian Flederer (BL Stammheim), Helmut Endres (AK Kreisauskunftsbüro und Suchdienst), Ralf-Jochen Scheibe (stellv. AK KAB und Suchdienst).

 

Friedel Tellert, der Ehrenkreisbereitschaftsleiter des BRK-Kreisverbandes Schweinfurt dankte danach Jürgen Niklaus für seine 35-jährige Treue zum Roten Kreuz. Niklaus gab das Lob mit den Worten "ich bin dankbar für unser Lexikon Friedel" gerne zurück.

 

Kreisgeschäftsführer Thomas Lindörfer berichtete danach vom Wahlvorbereitungs-Ausschuss. In der darauf folgenden Wahl wurden Jürgen Niklaus als Kreisbereitschaftsleiter und Uwe Hand als Stellvertreter bestätigt. Aus den Händen von Kevin Titus, Alexander Eichner, Franziska Heck und Melinda Krutzsch erhielt Niklaus als Dankeschön für seine über 20-jährige Tätigkeit als BL Schweinfurt einen Rettungswagen in Tortenform.

 

Nach der Versammlung der Bereitschaften begann um 20.00 Uhr die Mitgliederversammlung des BRK-Kreisverbandes Schweinfurt mit Vertretern der Bereitschaften, der Wasserwacht, des Jugendrotkreuzes, der Wohlfahrts- und Sozialarbeit und der Fördermitglieder statt:

 

 

Hartmut Bräuer, der seitherige und auch künftige Vorsitzende des Roten Kreuzes im Kreisverband Schweinfurt, freute sich über die zahlreichen Gäste bei der Wahl. "Wir, die Vorstandschaft fühlen uns durch ihren Besuch geehrt" machte er deutlich.  Er übergab das Wort an Schweinfurts Oberbürgermeister Sebastian Remelé. Remelé, bisher stellvertretender BRK-Vorsitzender, kandidierte bei der nachfolgenden Wahl nicht mehr, seinen Schritt erklärte er den Anwesenden. Er freute sich über die gemeinsam gut gemeisterte "große Flüchtlingswelle". Diese Welle habe den täglichen Routinedienst überdeckt. Er scheide zwar aus der Vorstandschaft aus, bleibe dem Roten Kreuz aber "wohlgesonnen".

 

Bräuer stellte danach seinen Augenmerk auf die grundlegenden Werte des Roten Kreuzes. "Unsere Mitglieder sind getragen von dem Gedanken: ich gehe und trete einer Organisation bei, weil ich anderen Menschen meine Hilfe angedeihen lassen will". Weiter ging er auf einige Gruppierungen des Roten Kreuzes ein. Er nannte hier die Wasserwacht ("eine ganz wichtige Gemeinschaft") und das Jugendrotkreuz ("eine enorme Leistung in Grettstadt, aber auch eine große Motivation in Gerolzhofen"). Hier werde der Nachwuchs ausgebildet um die Gemeinschaft weiter zu stärken.  Weiter erwähnte Bräuer die Arbeit in den mittlerweile drei Rot-Kreuz-Läden in Schweinfurt. Auch das Ehrenamt sprach Bräuer an: "Auf dieses Ehrenamt ist eine starke Gemeinschaft angewiesen". In Bezug auf zunehmende Aggressionen im Rettungsdienst merkte er an: "Unvorstellbar, was in diesen Köpfen vorgeht. Er appellierte an den Gesetzgeber bessere Sanktionsmöglichkeiten zu schaffen. Weiterhin sprach er den Fahrdienst an und ging auf Zukunftsaufgaben ein. Die Standorte Niederwerner Straße und Gorch-Fock sind "eigentlich zu klein". Jeder Anwesende konnte sich darüber seine persönlichen Gedanken machen.

Bräuer dankte allen Aktiven, die "ohne auf ihr Zeitlimit zu achten zu schauen um die Ziele des Roten Kreuzes zu erreichen". Auch schwierige Aufgaben werden mit einem "Lächeln gemeistert".  Er lobt abschließend die Fördermitglieder. "Wer einmal dabei ist bliebt es oft bis ans Lebensende". Die Arbeit im Vorstand mache "viel Spaß".

 

Schatzmeister Rainer Fröhlich gab danach detaillierte Berichte über die Jahre 2013, 2014 und 2015. Das Jahr 2016 ist derzeit noch in einer Prüfung bei der Landesgeschäftsstelle. Gunnar Hiller, Vorsitzender des Haushalts-Ausschusses gab danach den Bericht wider. Er beantragte die Erteilung der Vorstandschaft.

 

Kreisgeschäftsführer Thomas Lindörfer konnte danach auch von der Arbeit des Wahlvorbereitungs-Ausschusses für die Vorstandschaftswahl berichten.

Folgende Ergebnisse brachte die darauf folgende Wahl.

 

1. Vorsitzender: Hartmut Bräuer, 1. Bürgermeister a.D.

1. Stellvertreter: Florian Töpper, Landrat

2. Stellvertreter: Dr. Bernd Weiß, Notar

Chefarzt: Jürgen Weigand, Leiter einer Notaufnahme

stellvertretender Chefarzt: Dr. Tim Weisensee, Notarzt

Schatzmeister: Rainer Fröhlich, 1. Bürgermeister a.D.

stellvertretender Schatzmeister: Fritz Ritzmann, Rechtsanwalt

Justiziar: Stefan Große, Rechtsanwalt

 

Mitglieder im Haushaltsausschuss: Adelheid Saul, Gunnar Hiller, Helmut Endreß, Helga Fleischer, Klaus Niedermeyer, Jürgen Büchs, Peter Greubel

 

Ersatzmitglieder im Haushaltsausschuss: Martina Engel, Andreas Nidermeier, Thomas Kossner

 

Delegierte für die Bezirksversammlung: Vorsitzender Hartmut Bräuer, Jürgen Stepan, Martina Bätz, Birgitte Brätz, Klaus Niedermeyer, Hans-Joachim Lehr

 

Ersatzdelegierte für die Bezirksversammlung: Jürgen Niklaus, Marco Wondra, Martin Bätz, Eva Warmuth, Tobias Teichmann

 

Delegierte für die Landesversammlung: Vorsitzender Hartmut Bräuer, Friedrich Tellert, Ingbert Hußlein, Helmut Endreß

 

Ersatzdelegierte für die Landesversammlung : Florian Biber, Herbert Barthel, Helga Fleischer

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